Glück oder Unglück?
Eine Geschichte aus China

Ein alter Mann, der in seinem Dorf für töricht gehalten wurde, bestellte gemeinsam mit seinem Sohn Hof und Feld.
Eines Tages, als das einzige Pferd entlaufen war, bedauerten ihn alle Nachbarn und sagten: "Welch ein Unglück!"
Der alte Mann jedoch erwiderte: "Glück oder Unglück, wer weiß."

Einige Tage später kehrte das Pferd mit fünf weiteren wilden Pferden zurück und die Nachbarn beneideten ihn: "Welch ein Glück!" Der alte Mann jedoch erwiderte: "Glück oder Unglück, wer weiß."

Einige Tage später fiel der Sohn des alten Mannes beim Zureiten der wilden Pferde aus dem Sattel und brach sich das Bein.
Wieder bedauerten ihn alle Nachbarn und sagten: "Welch ein Unglück!" Der alte Mann jedoch erwiderte: "Glück oder Unglück, wer weiß."

Einige Tage später kamen die Soldaten des Kaisers und rekrutierten alle jungen Männer des Dorfes, nur den jungen Mann mit dem gebrochenen Bein ließen sie zurück.
Und wieder beneideten ihn die Nachbarn: "Welch ein Glück!"
Der alte Mann jedoch erwiderte: "Glück oder Unglück, wer weiß."
Seitdem hielten alle im Dorf den alten Mann für weise.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Weitere Gedanken und Anregungen dazu folgen –
aber wie hätten Sie es denn gerne?

 

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Letzte Aktualisierung  22.4.2008


Übrigens: www bedeutet jetzt:
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eltweiter wohlstand

 

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Frieden durch gleichberechtigte VÖLKER!


Können Sie sich vorstellen, dass in einer LebensGesellschaft:

  • alle Völker und Kulturen als gleichberechtigt geachtet werden und wir bereit sind voneinander zu lernen?
  • die Andersartigkeit geschätzt wird und wir das als Bereicherung erkennen?
  • es keine "armen" Völker mehr zu geben braucht, wenn alle die gleiche Grundversorgung durch ihr MENSCHENWÜRDIGES GRUNDEINKOMMEN haben?
  • innerhalb weniger Jahre, alle für Landwirtschaft geeigneten Länder (auch Wüstengebiete) fruchtbar sein können?
  • jedes Volk über sein Land, seine Boden- und anderen Schätze selbst verfügen kann?
  • die Völker mit Freude und Großzügigkeit ihre "Schätze" untereinander austauschen werden?

Der entscheidende Punkt ist:

Wenn Sie sich das vorstellen können, und noch jemand und noch jemand, ­ dann bekommt es die Kraft Wirklichkeit zu werden!


Wie kann es in einer LebensGesellschaft sein?

In einer LebensGesellschaft, wo wir durch das MENSCHENWÜRDIGE GRUNDEINKOMMEN von Existenzängsten befreit leben können, wird es uns leichter fallen, die Anderen ihren Weg gehen zu lassen, ob in der eigenen Familie, in der Gemeinde, oder in einer anderen Kultur.

Wir können dann leichter alle Völker als gleichberechtigt achten und offen sein von ihnen zu lernen, statt uns vor ihnen zu ängstigen ob sie uns vielleicht etwas wegnehmen könnten – und seien es nur die übernommenen Prinzipien oder Vorurteile.

Die Völker können ungestört und ohne Fremdeinmischung auf ihrem Territorium leben. Die Menschen brauchen nicht mehr als Arbeitssklaven in wirtschaftstärkere Länder verliehen zu werden oder zu fliehen. Die Menschen können in Selbstachtung die Eigen-arten ihres Volkes und ihrer Kultur leben und gerade durch ihre Eigenart die Welt bereichern.

Wir könnten im Bedarfsfall einigen anbieten, mit unseren Erfahrungen, mit Rat und Tat behilflich zu sein – und es ihnen überlassen, ob und wie sie das Angebot annehmen. Viele Menschen einer LebensGesellschaft, die ihre Grundversorgung genießen, wären sicher bereit in anderen Länder mitzuhelfen, beispielsweise die Böden wieder fruchtbar zu machen oder ...!

Aber nach allem was wir bisher erlebten, wird es das Beste sein, alle Völker einfach unbeeinflusst ihren Weg gehen zu lassen – und schon ist erst einmal Frieden! In allen Ländern werden seit einigen Jahren Kinder geboren, die eine enorme Kraft der Veränderung mitbringen um die alten Gewohnheiten und Krusten aufzubrechen.

 

So könnte es in einer LebensGesellschaft sein!


Grundbetrachtung über Völker und Kulturen!

Wir alle sind in einem bestimmten sozialen Umfeld aufgewachsen, ausgehend von einer Familie oder noch nicht einmal das. Zu dieser Grundprägung nahmen wir alles Mögliche auf aus Religion, Schule, Landschaft, Gruppen und Vereinen, dann Firmen, Parteien und Staat und nennen das unsere Kultur.

Aus all dem haben wir das was man uns als Richtig und Falsch, Gut und Schlecht, Heilig und Teuflisch vorsagte zu einem hohen Prozentsatz für erstrebenswert oder bekämpfenswert gehalten und zu unserer Meinung gemacht, oft zur allein gültigen. Wären wir in einem anderen Umfeld aufgewachsen, das uns andere Vorstellungen vorgegeben hätte, würden wir diese als vollkommen "normal" ansehen.

Auf diese Weise haben bis vor kurzem alle Kulturen relativ homogen funktioniert. Die Wesen, die als Menschen in ein bestimmtes Volk, in die jeweilige Kultur inkarnierten, konnten in diesem speziellen Umfeld ihre Erfahrungen sammeln und dementsprechend leben, wie es in anderen Kulturen unmöglich gewesen wäre. Von Zeit zu Zeit konnten zwar andere Einflüsse einiges durcheinanderwirbeln, aber dann gehörte auch das zum jeweiligen Volks- oder Kulturgeschehen.

Das ist seit einiger Zeit in totaler Veränderung – für viele, nicht für alle Kulturen.
Wir, in unserem Raum, können uns heute alles Wissen über alle Völker, Kulturen, Religionen und Lebensweisen via Internet, Fernsehen, Filme oder Bücher ins Haus holen, uns beim Nachbarn, oft im gleichen Haus, über seine ganz fremde Kultur informieren, oder das Haus verlassen und problemlos in andere Kulturen reisen.
Wir können heute katholisch, morgen evangelisch und da fundamental oder auch nicht sein, oder Buddhist, Hindu, Moslem oder irgendetwas dazwischen – wo immer es uns gerade hinzieht.
Das gab es noch nie in unserer Geschichte!

Sind wir daraufhin nicht mehr fest mit einer Gruppe verbunden, werden wir vielleicht als Frei-denker jedes "enge" Denken und Verhalten ablehnen. Sind wir in unserem Bewusst-SEIN weiter, können wir alle wieder verstehen und gewähren lassen. Das bedeutet aber nicht, dass wir alles weiterhin mitmachen.
Ab diesem Zeitpunkt ist es "Lebens-not-wendig", das zu LEBEN, was aus unserem Innersten gelebt werden will – es aber allen anderen auch zuzugestehen.

Auf diesem Entwicklungsweg befinden wir uns heute – wie nie zuvor in unserer Geschichte – fast weltweit. In der Mongolei, in den abgelegensten Bergtälern oder Steppen, stehen neben den Jurten der Hirten eine Solaranlage und eine Sattelitenschüssel für den dazugehörigen Fernseher. Alles andere ist wie seit ewigen Zeiten und da hinein bricht plötzlich das Geschehen der ganzen Welt. Und so ist es gerade in vielen Ländern.

Es ist Chance und Dilemma gleichzeitig, weil die Einen das bisherige schützen wollen, die Anderen aber nicht – wir stecken mitten drin. Und dafür wird an allen Fronten gekämpft, innerhalb der Kulturen und damit meist Religionen und außerhalb.

Von uns, die wir behaupten weiter und offener zu sein, wird dann ein größeres Verständnis für den Weg der Anderen erforderlich – wir müssen sie ihren eigenen Erfahrungsweg gehen lassen, so schmerzlich das Zusehen sein kann. Bei Kindern haben wir mittlerweile gelernt, dass sie ebenfalls nur durch eigene Erfahrungen lernen.

Es liegt aber an jedem Einzelnen, wie wir damit umgehen. Beteiligen wir uns an dem eskalierenden Geschehen mit Widerstand – Wut – Hass – Machtstreben – Kampf und Krieg gegen ...  oder drängt es uns einen anderen Weg zu wählen?

Wir dürfen die jeweiligen Entwicklungen und auch den Zeitablauf jedem Volk in Ruhe überlassen und zugestehen. Wir haben doch wirklich genug Themen, die bei uns verbesserungsbedürftig sind.