Die Fähigkeiten, die ein hohes Amt erfordert,
sind anderer Art als die, die man braucht, um dorthin zu gelangen. Wie oft kommt es vor, dass ein Kandidat über beides verfügt?
Richard von Weizsäcker




Das Wahre und Echte

würde in der Welt leichter an Raum gewinnen, wenn nicht die, welche unfähig sind, es hervorzubringen, zugleich verschworen wären, es nicht aufkommen zu lassen.
Schopenhauer




Regierungsformen

tendieren - wenn sie fortdauern - in immer stärkerem Maße zu aristokratischen Formen. Es gibt keine Regierung der Vergangenheit, von der bekannt geworden wäre, dass sie diesem Muster nicht entsprach. Und sobald die Aristokratie sich ausbreitet, tendiert die Regierung immer mehr dazu, lediglich die Interessen der herrschenden Klasse zu vertreten - ob sie nun auf erblichem Adel oder den Oligarchien finanzieller Mächte beruht.
Frank Herbert,
Die Kinder des Wüstenplaneten



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Weitere Gedanken und Anregungen dazu folgen –
aber wie hätten Sie es denn gerne?

 

Alle Texte dürfen mit der Urheberangabe und dem Aktualisierungsdatum weitergegeben werden!
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www.LebensGesellschaft.org
Letzte Aktualisierung 17.6.2008

Übrigens: www bedeutet jetzt:
w
eltweiter wohlstand

 

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DER STAAT als Gemeinschaft der Menschen!


Können Sie sich vorstellen, dass in einer LebensGesellschaft:

  • "Alle Macht geht vom Volke aus" endlich Wirklichkeit wird?
  • Gemeinden – da wo die Menschen leben – die wichtigste Funktion und auch die erforderliche Finanzkraft bekommen?
  • alle Strukturen darüber lediglich koordinierende Funktion haben, nicht regierende?
  • Gemeinden kundige Vertreter in regionale und überregionale strukturierende Organisationsformen entsenden, die die Angelegenheiten beraten, die über die Gemeinden hinausgehen?
  • alle wichtigen Positionen paarweise und gleichberechtigt von einer Frau und einem Mann besetzt sind und sie so gleichwertig mit ihren sich ergänzenden Fähigkeiten wirken?
  • alle Beratungen, Entschlussfassungen usw. in aller Öffentlichkeit stattfinden?
  • die gewählten "Volksvertreter" auch wirk-lich die Interessen der Menschen vertreten und nicht die einiger "Macht-haber"?
  • Beauftragte sofort abberufen werden können, wenn sie nicht die Interessen vertreten für die sie gewählt wurden?
  • Gleichwertigkeit statt Gleichmacherei praktiziert wird – regional, national wie international?
  • der Staat zum "Diener" des Volkes wird, wie es ja geschrieben steht?
  • Gesetze und Recht-sprechung einfach, mit "gesundem Menschenverstand" begreifbar und lebbar werden und sich an den Grund-Lebensgesetzen orientieren?
  • niemand mehr Land kaufen oder besitzen kann, sondern dass Boden in der Obhut der Gemeinden und des Staates bleibt und gegen eine Gebühr an die Benutzer verliehen wird, die dann auch die Pflege zu übernehmen haben?

Der entscheidende Punkt ist:

Wenn Sie sich das vorstellen können, und noch jemand und noch jemand, ­ dann bekommt es die Kraft Wirklichkeit zu werden!


Wie kann es in einer LebensGesellschaft sein?

Wir leben in einer Zeit, wo wir den "Staat" als finanziellen Moloch und gnadenlosen Vollstrecker des Willens einer Gruppe "Machthaber" des Geldes erleben. Von oben nach unten werden durch endlose Gesetze Bedingungen geschaffen, um die Menschen immer mehr zu kontrollieren und um es andererseits ohne jegliche Kontrolle Großkonzernen und "dem Geld" zu ermöglichen, die Menschen mitsamt der Erde restlos auszubeuten. Das ist nicht der Sinn einer Demokratie.

Wir werden, welche Gesellschaftsform wir auch haben wollen, immer in irgend einer Form Reglungen regional und überregional treffen müssen. Aus Dörfern, Stämmen, Fürstentümern, Kleinstaaten heraus haben wir Länder geschaffen mit sich immer wieder verändernden Grenzen. Erstmals haben wir jetzt grenzenlose Zugänge quer durch Europa und "noch" unterschiedliche Staatsverwaltungen. Aber auch die werden sich verändern.

In einer LebensGesellschaft könnten wir jedoch beschließen, dass der STAAT nicht mehr aus vergesslichen Politikern besteht, die sofort nach den Wahlversprechen, von oben herunter gegen die Menschen bestimmen, noch dazu lediglich für die Ziele einer ominösen Wirtschaft. Wir könnten beschließen, dass alle Entscheidungsfindungen tatsächlich wie in den Grundgesetzen beschrieben, vom Volk aus, also in den Gemeinden geschehen.

Die Bedingungen, Reglungen und Gesetze für unser Zusammenleben, könnten doch viel besser in den Gemeinden und Städten, da wo die Menschen leben, erarbeitet werden. Erst dann würden in übergeordneten Stufen für größere Bereiche diese zusammengefasst und für überregionale Belange beschlossen werden. Es ist doch auch jetzt erkennbar, dass z.B. in Hamburg, Berlin, Bayern oder Thüringen jeweils andere Reglungen gelten müssten und dort regional wiederum unterschiedliche Interessen zu berücksichtigen wären. Es gibt keinen anderen Grund für "Gleichmacherei" als bessere Kontrolle und Durchsetzung von Gesetzen die niemand haben will. Es braucht nur etwas Umdenken um kreative Vielfalt zuzulassen.

Für die wirklich überregionalen STAATS-AUFGABEN wären gewählte Abgeordnete zu berufen, die aber ständig beobachtet würden, ob und wie sie ihre Aufgabe erfüllen für die sie gewählt wurden.

Das wäre doch gelebte Demokratie – oder?
Wenn wir im Zusammenhang mit einer LebensGesellschaft von STAAT sprechen, ist eine solche STAATS-Struktur gemeint.

Wie würden Sie sich in einer LebensGesellschaft Ihren STAAT, die Organisation Ihres Landes wünschen?

Schauen Sie sich einfach einmal an, was und wie Sie es gerne anders, menschenwürdiger hätten.
Lesen Sie zuvor bitte auch noch die Seite Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterDIE GEMEINDE, beides gehört zusammen.

Wie könnte eine STAATS-Struktur optimal aussehen, um DAS LEBEN, sowie den individuellen Lebens-Ausdruck des Einzelnen, aus dem jeweiligen Kultur-Fundament heraus zu fördern und mit minimalen Regeln und Kontrollen gemeinsame Organisationsformen erreichen?

Wie würden Sie die Regelung des Zusammenlebens als Staat, der Gemeinschaft der darin lebenden Menschen, haben wollen? Vielleicht ausgehend einerseits von bisherigen Schwierigkeiten und andererseits von obigen Impulsen?

Schauen Sie in sich hinein, fragen Sie Ihr inneres Wesen, Ihr Herz oder wie immer Sie es nennen wollen und Ihren "gesunden Menschenverstand"!

Sprechen Sie mit Freunden und Bekannten darüber. Fragen Sie Ihre Kinder, Sie werden über deren einfache, "kinderleichten" Lösungen staunen! Tauschen Sie Meinungen aus, finden Sie gemeinsame Lösungen.

So entwickeln sich auch Vereinbarungen in einer LebensGesellschaft!